Russische MigrantInnen

Dieser Artikel hat uns neugierig gemacht. Was sind eigentlich Spätaussiedler?

Im Werkstatt-Treff arbeiten viele Personen aus dem russisch-sprachigen Raum. Zu ihnen gehört auch Frau Alina Knorr. Sie konnte uns weiterhelfen, denn sie hat 2001 in ihrer Diplomarbeit Stellung zu unserer Frage genommen.

Ihre Arbeit hatte den Titel:

 „Die Bedeutung der Sprache in der Beratungsarbeit mit Migranten und Migrantinnen aus der ehemaligen Sowjetunion als Herausforderung für soziale Arbeit“

Wir durften Auszüge aus ihrer sehr interessanten Arbeit zu unserer Frage veröffentlichen: (An dieser Stelle vielen Dank an Frau Knorr.)

Alina Knorr

Die MigrantInnen aus der ehemaligen Sowjetunion

Der Kreis der Zugewanderten aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion lässt sich in zwei Gruppen unterteilen:

In der Praxis wird daher fast immer zwischen drei Gruppen unterschieden:

da für jede der drei Gruppen der Aufenthalt in Deutschland durch andere rechtliche Bestimmungen geregelt ist.

Spätaussiedler

 Spätaussiedler sind nach §4 Bundesvertriebenengesetz (BVFG) folgende Personen:

  1. Spätaussiedler ist in der Regel ein deutscher Volkszugehöriger, der die Republiken der ehemaligen Sowjetunion, Estland, Lettland oder Litauen nach dem 31. Dezember 1992 im Wege des Aufnahmeverfahrens verlassen und innerhalb von sechs Monaten im Geltungsbereich des Gesetzes seinen ständigen Aufenthalt genommen hat, wenn er zuvor

    1. seit dem 8. Mai 1945 oder

    2. nach seiner Vertreibung oder der Vertreibung eines Elternteils seit dem 31. März 1952 oder

    3. seit seiner Geburt, wenn er vor dem 1. Januar 1993 geboren ist und von einer Person abstammt, die die Stichtagsvoraussetzungen des 8. Mai 1945 nach Nummer 1 oder des 31. März 1952 nach Nummer 2 erfüllt, es sei denn, dass Eltern oder Voreltern ihren Wohnsitz erst nach dem 31. März 1952 in die Aussiedlungsgebiete verlegt haben,

    seinen Wohnsitz in den Aussiedlungsgebieten hatte.

  2. Spätaussiedler ist auch ein deutscher Volkszugehöriger aus den Aussiedlungsgebieten des § 1 Abs. 2 Nr. 3 außer den in Absatz 1 genannten Staaten, der die übrigen Voraussetzungen des Absatzes 1 erfüllt und glaubhaft macht, dass er am 31. Dezember 1992 oder danach Benachteiligungen oder Nachwirkungen früherer Benachteiligungen auf Grund deutscher Volkszugehörigkeit unterlag.

  3. Der Spätaussiedler ist Deutscher im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes. Sein nicht-deutscher Ehegatte, wenn die Ehe zum Zeitpunkt des Verlassens der Aussiedlungsgebiete mindestens drei Jahre bestanden hat, und seine Abkömmlinge erwerben diese Rechtsstellung mit der Aufnahme im Geltungsbereich des Gesetzes.

Um als Spätaussiedler anerkannt zu werden muss man die deutsche Volkszugehörigkeit besitzen, die im Bundesvertriebenengesetz (BVFG) im § 6 geregelt ist. Dort heißt es:

  1. Deutscher Volkszugehöriger im Sinne des Gesetzes ist, wer sich in seiner Heimat zum deutschen Volkstum bekannt hat, sofern dieses Bekenntnis durch bestimmte Merkmale wie Abstammung, Sprache, Erziehung, Kultur bestätigt wird.

  2. Wer nach dem 31. Dezember 1923 geboren ist, ist deutscher Volkszugehöriger, wenn

    1. er von einem deutschen Staatsangehörigen oder deutschen Volkszugehörigen abstammt

    2. ihm die Eltern, ein Elternteil oder andere Verwandte bestätigende Merkmale wie Sprache, Erziehung, Kultur vermittelt haben

    3. er sich bis zum Verlassen der Aussiedlungsgebiete zur deutschen Nationalität erklärt, sich bis dahinauf andere Weise zum deutschen Volkstum bekannt hat oder nach dem Recht des Herkunftsstaates zur deutschen Nationalität gehörte.

 

Jüdische Kontingentflüchtlinge

  1. Historische Hintergründe und rechtliche Rahmenbedingungen für die Aufnahme in die Bundesrepublik Deutschland

    Die „russisch“ jüdischen MigrantInnen sind zum größten Teil im europäischen Teil der ehemaligen Sowjetunion geboren. Sie wohnten ausschließlich in großen Städten und vor allem in Orten, die für die Ausreise nötige Institutionen hatten. Deswegen zeigen solche Städte wie Moskau, St. Petersburg, Kiew, Riga, Odessa, Dnepropetrowsk die höchsten Ausreisequoten auf. Die Ausreisemotive sowjetischer Juden gehen auf eine Palette von Gründen zurück, wie Nationalkonflikte (Bürgerkriege im Kaukasus und die Islamisierung der asiatischen Republiken), Repressalien gegen Juden in den Baltischen Staaten (Verweigerung der Staatsbürgerschaft), Umweltkrisen (Tschernobyl), schlechte ökonomische Situationen und fehlende soziale Absicherung.

    Die demokratisch gewählte Regierung der DDR Anfang des Jahres 1990 und die Liberalisierung der sowjetischen Ausreisepolitik im Zuge der Perestrojka ermöglichten ein erleichtertes Einreiseverfahren für die jüdischen Personen aus der Sowjetunion. Für die meisten jüdischen MigrantInnen war Deutschland lange ein Überbrückungsland, denn sie zogen nach der Einreise weiter in die USA und nach Israel. Jedoch zu Beginn der 90er Jahre verloren diese beiden traditionellen Einwanderungsländer an Attraktivität. Da die USA, das Traumland der sowjetischen Juden, die Immigration stark beschränkte und Israel von vielen als politisch und wirtschaftlich zu unsicher oder als zu fremd-orientalisch angesehen und befürchtet wird, wurde Deutschland für Juden zu einer neuen Einwanderungsalternative. 

  2. Das heutige Aufnahmeverfahren

    Das Aufnahmeverfahren der jüdischen MigrantInnen aus der ehemaligen Sowjetunion ist einfach und übersichtlich. Der Aufnahmeantrag selbst umfasst nur vier Seiten und wird in deutscher Sprache ausgefüllt.1

    Vor der Einreise findet eine Einzelfallprüfung statt. Nach einem Erlass des Auswärtigen Amtes an die Auslandsvertretungen vom 25. März 1997 sind alle Personen zuwanderungsberechtigt, die nach staatlichen Personenurkunden selbst jüdischer Nationalität sind oder von mindestens einem jüdischen Elternteil abstammen. Der Antragsteller muss das durch Vorlage des Passes und der Geburtsurkunde nachweisen.2

    Die Prüfung der Zugehörigkeit zum berechtigten Personenkreis erfolgt durch die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen. Die Anträge werden im Bundesverwaltungsamt vom Referat III/4, welches in erster Linie für die Erteilung von Einreisevisa zuständig ist, bearbeitet. Bei einer positiven Entscheidung erhalten die ausreisewilligen Personen ein Einreisevisum, wo angezeigt ist, in welches Bundesland sie einzureisen haben. Die Einreisevisa müssen innerhalb eines Jahres bei den Konsulaten abgeholt werden und sind dann drei Monate gültig. Aufgrund dieser Einreisebestimmungen kann nie genau vorhergesagt werden, wie viele MigrantInnen zu welchem Zeitpunkt in den zentralen Aufnahmestellen der Bundesländer eintreffen werden. Es gibt auch keine Einreisequoten im Vergleich zu deutschen AussiedlerInnen. Für die Verteilung der jüdischen MigrantInnen gilt grundsätzlich der so genannte Königsteiner Schlüssel.3 Aber wenn es eventuelle Verpflichtungen im Rahmen der Familienzusammenführung gibt, kann der Wunsch hinsichtlich eines bestimmten Aufenthaltsortes berücksichtigt werden. Nach der Einreise in die BRD erhalten die jüdischen Einwanderer entsprechend ihrem Status als Kontingentflüchtlinge eine unbefristete Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis (allerdings nicht die deutsche Staatsangehörigkeit) und haben Anspruch auf alle sozialen Leistungen, die auch deutschstämmige AussiedlerInnen bekommen.

    Neben den staatlichen Stellen bieten auch jüdische Hilfsorganisationen sowie die Otto Bennecke Stiftung und jüdische Gemeinden den jüdischen Einwanderern Hilfe bei ihrer Integration in die deutsche Gesellschaft an.

    Insgesamt sind von 1990 bis 31. Dezember 2000 137.054 jüdische MigrantInnen aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion nach Deutschland zugewandert. Seit 1955 ca. 15 000 bis 20 000 pro Jahr.4

  3. Generationsspezifische Probleme bei der Integration der jüdischen Kontingentflüchtlingen

    Die Altersstruktur dieser ethnischen Gruppe ist durch Überalterung und geringe Geburtenraten gekennzeichnet. 

    Die Mehrheit der MigrantInnen hat unrealistische Erwartungen an das neue Leben in Deutschland. Bittstellerposition, Arbeitslosigkeit und das enge Wohnen in einem Wohnheim wird als plötzlicher sozialer Abstieg gesehen (z. B. vom Chefarzt mit Wohnung im Zentrum Moskaus zum arbeitslosen Bewohner einer Massenunterkunft am Stadtrand). Verlust von Heimat und sozialen Kontakten, die fremde Sprache, Kultur und Bürokratie, andere Normen und Werte führen nach kurzer Euphorie bei einem Teil der MigrantInnen entweder zur Passivität oder Hyperaktivität, physischen Erkrankungen und Seelenkrisen: Es gibt innerhalb der oben genannten Zielgruppe genau so wie bei (Spät-) AussiedlerInnen generationsspezifische Unterschiede, die aus verschiedenen Interessen und Erwartungen erwachsen.

3.1. Ältere Generation

Die über 60-jährigen jüdischen MigrantInnen folgen in der Regel ihren jüngeren Familienmitgliedern. Häufig sind die Älteren ausgereist, um nicht allein zu bleiben, was sie hier nun unter Umständen mehr als in der Heimat sind. Familiäre Bindungen beginnen in kleine Stücke zu zerfallen. Die Solidarität scheint verloren zu gehen. Sie hat anscheinend nur innerhalb der sozialistischen Notgemeinschaften funktioniert. Die Kinder, die schnell die hiesigen „Normen“ übernehmen, geben ihre Eltern in Altersheime ab und vermitteln ihnen das Gefühl, auch in der Familie nicht mehr gebraucht oder lediglich als Kinderbetreuer benutzt zu werden.5 Betagte jüdische MigrantInnen, die oft schon krank einreisen, berichten oft über Handlungsunfähigkeit bis zur plötzlichen Entwertung gesamter Lebensläufe. Zum Sozialamt zu müssen wird nach einem arbeitsreichen Leben als demütigend empfunden. Zuhause war ihr Rat gefragt, als Kriegsteilnehmer oder vorbildliche Arbeiter waren sie geehrt und privilegiert. Sie bringen ihre Orden und berichten stolz Geschichten über ihre zum Teil idealisierte Vergangenheit und stoßen auf Unverständnis der einheimischen Bevölkerung.

Das kulturell-religiöse Wissen über das Judentum und entsprechende Bindungen sind gering. Nur ein Teil der Älteren spricht Jiddisch, meist ohne es lesen und schreiben zu können. Über Deutschkenntnisse verfügt auch nur eine geringe Zahl von Senioren. Es ist aber wichtig zu betonen, dass die jüdischen Senioren sich sehr gerne an den Sprachkursen von der VHS beteiligen. In Hannover wurden zum Beispiel für diese Altersgruppe extra Gesprächskreise organisiert, wo sie die Möglichkeit haben, nicht nur ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, sondern auch mit ihresgleichen zu kommunizieren.

3.2. Mittlere Generation

Einer Studie des Moses-Menselssohn-Zentrums (Universität Potsdam) zufolge haben 70%6 dieser insgesamt auf 126 000 geschätzten Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion einen Universitäts- oder Fachoberschulabschluss“7. Die meisten MigrantInnen waren im Bereich Technik, Bau und Industrie (29%), Handwerk, Dienstleistung, Gastronomie (18%), Medizin, Pharmakologie (15%), Ökonomie (11%), Bildung (10%) und Kunst, Medien (10%) – hier vor allem Musiker, Tänzer, Maler, Schauspieler - beschäftigt.8

Trotz dieses hohen Qualifikationsniveaus ist der Prozentsatz der auf Sozialhilfe angewiesenen gerade unter den Kontingentflüchtlingen besonders hoch. Unterschiedliche Systeme und Studiengänge der Ostblockstaaten im Vergleich zu deutschen Verhältnissen behindern die berufliche Integration. Auch die mangelhaften Sprachkenntnisse sind oft die Ursache für die geringe Beschäftigungsquote. Hinzu kommen fehlende Kompetenzen zur Alltagsbewältigung, mangelhafte Bewerbungstaktik, Probleme mit Fach- und Fremdsprachen, nicht ausreichende EDV-Kenntnisse. Außerdem haben viele jüdische MigrantInnen ein zum Teil unrealistisches Anspruchsniveau an ihre Arbeit und Ausbildung. Im Gegensatz zu (Spät-) AussiedlerInnen nehmen die jüdischen MigrantInnen eine unterqualifizierte und schlecht bezahlte Arbeitsstellen eher selten an. Viel öfter als (Spät-) AussiedlerInnen nehmen die jüdischen Kontingentflüchtlinge nach dem 6-monatigen Sprachkurs die weiterbildenden Sprachkurse der VHS in Anspruch.

Kontakte zur einheimischen Bevölkerung nehmen auch bei längerer Aufenthaltsdauer kaum zu. Um sich von anderen MitschülerInnen nicht zu unterscheiden, gehen jüdische Jugendliche an jüdischen Feiertagen (an denen sie schulfrei hätten) zur Schule, oder nehmen am christlichen Religionsunterricht teil. Die Erwachsenen setzen die Kippa9 auf der Straße sofort ab, möchten keine Post von der jüdischen Gemeinde bekommen oder verheimlichen ihre jüdische Abstammung. Jüdischen MigrantInnen geben sich oft als AussiedlerInnen oder ihre russischen Familienangehörigen aus. 

In Orten, wo die jüdische Migrantengruppe zahlreich vertreten ist (z. B. Berlin, München, Frankfurt) hat sich eine massive Infrastruktur ausgeweitet, die die meisten Bedürfnisse dieser Migrantengruppe decken kann. Das Vorhandensein eigener Netzwerke ermöglicht den Zugang zu bestimmten Bereichen, z. B. Arbeit, Wohnen, Freizeit, Erziehung, Religion. Dadurch wurde aber auch ein Zufluchtsort geschaffen für diejenigen, die bei der Kontaktaufnahme mit der „Außenwelt“ gescheitert sind. Für viele jüdische MigrantInnen ist das vorläufig ausreichend. Die Mehrzahl der MigrantInnen, sozialisiert in der Sowjetgesellschaft, ist der jüdischen Kultur und Religion entfremdet. Jedoch vermittelt das Land, das den meisten bislang fremd geblieben ist, für viele das Gemeinschaftsgefühl, sich wieder für das Judentum und eigene Wurzeln zu interessieren. Fünfzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und des Holocaust verfügt Deutschland auf Grund der Einwanderung von Juden aus der ehemaligen Sowjetunion wieder über wachsende jüdische Gemeinden. In vielen deutschen Städten kann man die Wiedergeburt jüdischen Glaubens und jüdischer Kultur beobachten.

3.3. Generation der Jugendlichen und Kinder

Die Kinder und Jugendlichen der jüdischen MigrantInnen wurden, ähnlich wie auch jugendliche Spätaussiedler, meist erst kurz vor der Ausreise von den Eltern über diese Entscheidung informiert und leiden unter dem Verlust von Freunden und gewohnten Orten. Außerdem werden sie mit der Frustrationen ihrer Eltern konfrontiert und fühlen sich oft allein gelassen. Aber sie orientieren sich schnell an Gleichaltrigen und übernehmen Verhaltensweisen und besondere Konsumorientierungen, die ein Teil der Eltern nicht bedienen kann. Ebenso wie Spätaussiedlerjugendliche lernen sie schneller als die Eltern die deutsche Sprache und fühlen sich als „Manager“ der Familie überfordert und sie schämen sich für ihre Eltern, die ein gebrochenes Deutsch sprechen und unselbstständig sind. 

Die Eltern übertragen ihre Hoffnungen und Leistungsansprüche auf ihre Kinder. Angesichts der Tatsache, dass der größte Teil der jüdischen MigrantInnen ein hohes Bildungs- und berufliches Qualifikationsniveau haben, ist es offensichtlich, dass sie auch für Ihre Kinder ein hohes Bildungsniveau anstreben. Das erklärt auch, warum der Anteil der jüdischen Jugendlichen in den Gymnasien, Fachhochschulen und Unis viel höher ist als der der Spätaussiedlerjugendlichen ist. Genauso wie ihre Eltern verkehren die jüdischen Jugendlichen vorwiegend mit Jugendlichen aus gleicher Migrantengruppe. Freundschaften zwischen Spätaussiedler- und jüdischen Jugendlichen entstehen eher selten. Aber genauso wie einige Spätaussiedlerjugendliche haben auch Jugendliche von jüdischen Kontingentflüchtlingen Kontaktprobleme mit den einheimischen Jugendlichen und bleiben lieber unter sich selbst, um sich mögliche Enttäuschungen zu ersparen oder um sich nicht „unnötig“ anzustrengen. 


1 Zum Vergleich: das Antragsformular für deutschstämmige (Spät-) AussiedlerInnen ist viel komplizierter und detaillierter und umfasst 48 Seiten.

2 In den Staaten der ehemaligen Sowjetunion gilt anders als in Deutschland Jüdisch als Nationalität

3 Dieser legt in Abhängigkeit von ihrer Bevölkerungsgröße fest, wie viele MigrantInnen den einzelnen Bundesländern zugewiesen werden.

4 Quelle: Bundesministerium des Innern, Statistik des Bundesverwaltungsamtes

5 Zum Vergleich: die Familien von (Spät-) AussiedlerInnen halten immer zusammen. Sie pflegen Verwandtschaft und helfen einander, sie respektieren ihre ältere Generation und es ist eher eine Ausnahme, wenn die Großeltern vernachlässigt oder in ein Altersheim abgegeben werden.

6 Zum Vergleich: der Akademikeranteil bei Russlanddeutschen beträgt ca. 19 %

7 Bericht über die Angebote, 2000, S. 9

8 Verg.: Judith Kessler, 1997, S. 41-42

9 Kippa - jüdische Kopfbedeckung