25-jähriges Jubiläum

Am Mittwoch, 16.09.2009 wurde in der Zeit von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr das 25-jährige Jubiläum des Werkstatt-Treffs in der Bogenstr. 4c gefeiert. Dafür wurde der Hof festlich dekoriert und Zelte aufgebaut:

Die Feier wurde in dem großen Zirkuszelt von dem 1. Vorsitzenden des WTMs Michael Kranz eröffnet:



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Das erste Grußwort wurde vom Regionspräsidenten Hauke Jagau gesprochen:

Danach richtete Bürgermeisterin Ingrid Lange Grußworte an die Gäste und MitarbeiterInnen des WTMs:

Peter Waldburg als stellvertretender Geschäftsführer der Job-Center Region Hannover folgte mit den nächsten Grußworten:

Abschließende Grußworte kamen vom Beiratsvorsitzenden des Paritätischen Hannover Gerrit Mühlbrandt:

Den musikalischen Hintergrund lieferte schon zu Beginn live das Ensemble "Calenberger Saitenmusik", das sind Karin und Silvia Schumacher. Beide sind Mitglieder im Deutschen Zitherbund und spielen auch in Dreierbesetzung auf Hochzeiten, Geburtstage etc.:

Nach den Grußworten wurde außerplanmäßig den beiden Geschäftsführerinnen Heidi Diederichs und Astrid Schubert durch den Ehrenvorsitzenden Aribert Dreer mit einem Blumenstrauß gratuliert:

Danach eröffnete Michael Kranz das Buffet:



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Da es nicht regnete konnte man unter dem freien Himmel verweilen und gespannt auf die anstehende Modenschau warten:



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Michael Kranz moderierte die Modenschau:

Aus Mitteln des ESF-Förderprogramms „Stärken vor Ort“ wurde eine Designer-Kollektion aus Gebrauchtkleidung präsentiert. Es modelten bekannte PolitikerInnen und engagierte StadtteilakteurInnen:




Gruppe 1:

Eine Metamorphose der Gebrauchtkleider: von der damenhaften 80er Seidenbluse und dem damenhaften 90er Rock zu türkisbraunen Kleidern für Individualistinnen

In den 80ern hieß es noch: Blau und braun passen nicht, grün und blau passen nicht.

Heute: Veränderte Sehgewohnheiten, eine interessante Kombination, auch Seide und Wollgemisch passt gut zusammen.
Welle der Seidenblusen, schade um das Material, das aber auch schwer zu verarbeiten ist.

Model: Heike Himmer vom Kinder- und Jugendhaus (Leiterin des Jugendbereichs)

Model: Daniela Knorr, Tochter einer Mitarbeiterin





Gruppe 2:

Ein schöner Nachmittag im Hainhölzer Bad:

Von der Umwandlungskraft hübscher Handtücher als Borten und Aufsätze für schlichte Blusen.

Frau Geschke: Rosa Bluse mit Handtuchaufsätzen und Rock aus Stoffspende.

Frau Glahn: Naturfarbenes Herrenhemd mit Omas handgehäkelter Spitze aus einer Spende der aktiven Hainhölzerin Monika Hunold, mit rosa Handtucheinsatz.

Herr Schmidt-Lamontain: ein heute wieder moderner Badeanzug: langer blauer Ringelbadeanzug der Jahrhundertwende aus gestreifter Bettwäsche.

Das Hainhölzer Bad lädt schon mal ein zum Wettbewerb der originellsten Badekleidung 2010. Herr Schmidt-Lamontain ist da klar im Vorteil.

Model: Edeltraut-Inge Geschke, Bezirksbürgermeisterin

Model: Detlev Schmidt-Lamontain, Fraktionsvorsitzender der SPD und Geschäftsführer Naturbad Hainholz

Model: Christina Glahn, Quartiersmanagerin Hainholz





Gruppe 3:

Vom gemusterten Kleid in Gr. 48 für die ältere Dame zum jungen, farbenfrohen Strandoutfit:

Vorher Wollgemischkleid für die ältere Dame, rote T-shirts und Poloshirts,

nachher: 2 junge oliv-rote Strandkombinationen, einmal Kleid, einmal kurze Hose mit Hut. Dazu mondäne Hüte in oliv und rot.

Der Goldschmuck stammt aus einer Bauchtanz-Spende

Model: Susanne Froh, Erzieherin in der Kita Friedrich Klug Str.

Model: Krimhilde Baltruschat, Teilnehmerin in der Nähwerkstatt





Gruppe 4:

Von der Jeans zum Eyecatcher:

Das Gesäßteil einer Jeans wird Neckholder mit Plüschkragen und angenähtem Blusenteil, dazu ein Strickbündchen aus einem Wollpullover, dazu ein  Jeansrock.

Die Accessoires aus Omas Tischdecken: modische Beuteltasche mit Flechtgriff und Hut mit Jeans.

Dazu duftige Kinderjacken aus Tischdecken

Model: Dorothea Milbert, Teilnehmerin aus der Nähwerkstatt

Models: 2 Mädchen





Gruppe 5:

Bunte Kaktusröcke:

Aus bunten Kleidern und Blusen entstanden in frecher Farbkombination und mit einem ungewöhnlichen asymmetrischen Schnitt beschwingte Röcke in brombeer/mint und brombeer/himbeer

Model: Sarah Baltruschat, ältere Tochter einer Teilnehmerin aus der Nähwerkstatt

Model: Alex Baltruschat, jüngere Tochter einer Teilnehmerin aus der Nähwerkstatt





Gruppe 6:

Bunte Kaktusröcke:

Wie Trägerin und Farbe einen Stil verändern!

Derselbe Schnitt, andere Trägerinnen und ganz andere Wirkung:
Daniela blau-braunkariert und Heike knallrot-bunt

Model: Heike Himmer vom Kinder- und Jugendhaus (Leiterin des Jugendbereichs)

Model: Daniela Knorr, Tochter einer Mitarbeiterin





Gruppe 7:

Von der Cordhose zur eleganten naturfarbenen Kombination:

Der Rock aus Hosengesäßteil (naturfarbene Cordjeans) und hellem Strickpulli mit Spitze verziert.

Das Oberteil aus Cordjeans, der Hosenbund umfunktioniert als Träger zum Neckholder, Tascheneingriffe werden Armloch.

Dazu raffinierte Jungsjacken in coolen Grautönen und warmen Brauntönen, aus verschiedenen Altherrenhosen und Stoffresten zusammengesetzt. Die vielen Taschen der Hosen (denn Männern werden immer viele Taschen gegönnt, während Frauen oft darauf verzichten müssen) sitzen asymmetrisch und schön schräg an unterschiedlichsten Stellen.

Model: Tina Stürzekarn, Teilnehmerin

Models: Matthias und Horst, 12- jährige Nachwuchsmodels




Gruppe 8:

Ein Traum in blau!

2 Kombinationen für das Büro und den anschließenden Sektempfang.

Frau Geschke trägt ein umgearbeitetes Sakkokleid.
Vorher: blaues Sakko und Strickpulli.
Jetzt: elegantes Hosenkleid mit Strickpasse in der Taille und Strickärmeln.
Dazu eine mongolische Kappe, handgefertigt aus einer Steppjacke.

Frau Glahn trägt eine sommerliche Rock-T-shirt-Kombination, Rock mit tiefblauer Passe, dazu Strickshirt mit Fließkragen und blauen Einsätzen.
Vorher: schlichter Sommerrock, Passe aus Gardine, schlichtes T-shirt, mit Gardinenstoff aufgepeppt.

Model: Edeltraut-Inge Geschke, Bezirksbürgermeisterin

Model: Christina Glahn, Quartiersmanagerin Hainholz





Gruppe 9:

Elegant in Grau und Rosa für Mutter und Tochter Wattendorf

Mutter: Hosenkleid aus blaugrauem Anzugstoff und rosa Angoraeinsatz.
Vorher: Herrensakko und Twinset aus Angora.
Dazu Zylinderhut aus Möbelstoffspende.

Tochter: Junger Zweiteiler aus grauem Anzugstoff und rosa-grau-geringeltem Bündchen mit Stulpen.
Das Oberteil modisch kurz, der Rock ein Mini in Wickeloptik, auch über der Hose wärmend und chic zu tragen.
Der Zylinderhut ist auch aus Möbelstoff.
Vorher: graues Herrensakko und Strickpulli als Bündchen und Stulpen. Stoffeinfassung für den Minirock aus einer Wolljacke. (Manche Teile dienen immer wieder als Kurzwaren- Reservoir)

Model: Frau Amy Wattendorf (Stephansstift, Tagesgruppe Hainholz)

Model: Ihre Tochter





Gruppe 10:

Die 3 Stars aus dem Theaterstück „Der Weg des stummen Prinzen“: Idee und Regie Susanne Froh: Der Schnurz, der Salamander und die Schildkröte.

Die Kita Friedrich-Klug-Str. und die Nähwerkstatt des WTMs haben im Frühsommer zusammen gearbeitet: Kostüme wurden nach Zeichnungen der Kinder gemacht.

Schnurz, das charismatische Fabelwesen: aus Pulli und schillernden Stoffstreifen.

Salamander: Aus schwarzem Jersey, Stoffspende und gelber Bettwäsche.

Schildkröte: Aus grünem Spannbetttuch und ein von den Kindern selbst gebastelter Panzer aus Pappmaché.

Die Darsteller: Natalie, ...





Gruppe 11:

Rotgoldblond, die exzentrische  Kombination:

Heike Himmer trägt einen ungewöhnlichen Wickelrock, weinrot mit Raubtieraufdruck. Dazu eine exzentrische Mütze.
Vorher: Kastenartige Jacke, jetzt Ärmel als Mütze und unterer Teil als Wickelrock.

Alex Baltruschat trägt in römischem Stil roten Samt als Oberteil mit einem Gürtel als Träger und Zierborte aufgesteppt, Dazu einen knielangen Rock mit Tülleinsatz.
Vorher roter Möbelstoff, Gürtel und weiße Hose (abgeschnitten, Nähte aufgetrennt und Gardineneinsätze)

Model: Heike Himmer vom Kinder- und Jugendhaus (Leiterin des Jugendbereichs)

Model: Alex Baltruschat, Tochter einer Mitarbeiterin





Gruppe 12:

Die markanten Drei aus Hainholz:

Das Herz schlägt für Hannover Nord:
auf ihrer Brust sind drei markante Fotomotive aus Hainholz.

Fotograf: der engagierte Hainhölzer Fotokünstler Holger Hütte (siehe auch Fotomotive an der Mauer vom VSM oder Gestaltung der Hainhölzer Website)

Die Politiker:

Thomas Klapproth, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion im Stadtbezirksrat Nord

Matthias Briese, FDP-Vertreter im Stadtbezirksrat Nord

Fares Rahabi, Die Linken, stellvertretender Fraktionsvorsitzender Stadtbezirksrat Nord





Gruppe 13:

Wieder ein blaues Pärchen.

Aus 1 mach 3: Eine blaue Steppjacke ist ergiebig:
Der blaue Steppstoff, der vorhin als  mongolische Kappe zu sehen war, jetzt als modische Weste
und ein Rock, veredelt durch eine Applikation Ton in Ton.
Dazu ein Wickelrock aus derselben Jacke und eine blaue Strickjacke, veredelt mit Aufschlägen aus dem Steppstoff.

Model: Susanne Froh (Kita Friedrich-Klug-Str.)

Model: Krimhilde Baltruschat, Teilnehmerin der Nähwerkstatt





Gruppe 14:

Der Collegelook und die Schuljungs:

Das Kleid im kanadisch anmutenden grünen Karo.
Vorher: 2 Hemden und 1 Gürtel.
Ein Hemd als Oberteil, eins als Rockeinsatz, abgeschnittene Ärmel als aufgesetzte Taschen, der Gürtel fest eingearbeitet als großer Pfiff.

Dazu sportliche Jacke und Weste: weitere umgearbeitete Alt-Herrenanzüge in anthrazit für den kleinen Herren und eine Weste aus schwarzer Jeans mit Applikationen aus Filz: Hände.
Hinten Gesäßteil als praktische Rückentaschen.

Model: Sarah Baltruschat (ein Fan umgearbeiteter Hemden ihrer Mutter Krimhilde, einer Teilnehmerin)

Nachwuchsmodels: wieder Matthias und Horst





Gruppe 15:

Schwarze Eleganz aus Strick und Fell - Mutter und Tochter Wattendorf mit einem Thema in 2 Varianten:

Mutter Wattendorf: eine schwarze Strickjacke, verlängert mit schwarzem Samt, so dass ein Kimono-Look entsteht.
Vorher: schwarze Strickjacke in Wickeloptik und Möbelstoff aus Stoffspende.

Tochter Wattendorf trägt ein Etuikleid aus Strick. Das Kleid war vorher ein langer Strickrock.

Mutter und Tochter tragen Kunstfellmützen, die mit Stoffblumen aus Möbelstoff von Materia (Nachbarn Spender aus dem Rehagen) zu Unikaten geworden sind.

Model: Frau Amy Wattendorf (Stephansstift, Tagesgruppe Hainholz)

Model: Ihre Tochter




Gruppe 16

Glänzender Auftritt von Frau Geschke und Frau Glahn:

Frau Geschke trägt ein Cocktailkleid aus vielfarbiger Seide, gerafft und auf Figur gebracht.
Das Kleid war ein langes, sehr geräumiges Kleid, das viel Stoff gespendet hat. Dazu Schärpe und Baskenmütze aus goldenem Stoff.

Frau Glahn trägt ein federleichtes Satinkleid mit Spitze und Goldschärpe. Zarte Farben auf zarter Haut.
Was Sie für sich behalten müssen: Das Kleid ist ein Nachthemd, das uns als Kleiderspende ins Haus geflattert ist.

Model: Edeltraut-Inge Geschke, Bezirksbürgernmeisterin

Model: Christina Glahn, Quartiersmanagerin Hainholz





Gruppe 17

Patchwork trifft Haute Couture:

Patchwork verbindet man mit Kissen, Decken und Wandbehängen. Hier ist sie mit Mode kombiniert, aus Patchworkübungen für die Nähwerkstatt in Kleidungsstücke eingearbeitet.

Dorotha Milbert trägt ein Neckholderkleid mit Patchworkeinsatz. Vorher: Hose, umgearbeitet in Kleid. Für die Beinfreiheit Patchworkeinsatz.
Dazu eine passende elegante Tasche und ein eigens kreierter Hut aus Samt. Schicker Damenhut oder militärische Südstaatenkappe, das ist hier die Frage. Wenn ein Trend daraus wird, - Sie wissen wo er seinen Anfang nahm!

Alex Baltruschat trägt eine damenhafte Wickelrock- Blusenkombination mit Ein- und Aufsätzen aus der Patchworkarbeit.
Raffiniert der Kragenbesatz, wirkungsvoll der Rockeinsatz.

Model: Dorothea Milbert, Teilnehmerin der Nähwerkstatt

Model: Alex Baltruschat, Tochter einer Teilmehmerin der Nähwerkstatt





Gruppe 18

Und als krönender Abschluss
Braut und Brautjungfer:

Romantisch? Sportlich? Klassisch? Damenhaft? - Widersprüche?

Nein, denn alle Stile sind eingearbeitet in das Hochzeitskleid. Aus einer sportlich-klassischen weißen Weste kombiniert mit Gardinen und romantischer handgehäkelter Spitze von der Großmutter Monika Hunolds (die vielleicht heute auch zu Gast ist) ist ein langes, festliches Brautkleid entstanden.

Die Brautjungfer trägt ein Modell der WTM-Tischdeckenkollektion.

Model: Daniela Knorr, Tochter einer Mitarbeiterin

Mädchen:


Alle Akteure zusammen:



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Alle oben abgebildeten Fotos wurden gemacht von: Tschiponnique Skupin/Future Image
(www.future-image.de)

Auch der Hainhölzer Fotograph Holger Hütte hat von der Medenschau Fo-tos gemacht: http://www.huette-grafie.de/fotografie/Modenschau/index.htm

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums wurde vom Werkstatt-Treff eine Festschrift erstellt, in der nicht nur

zu Wort kommen konnten.

Einen großen Dank an diejenigen, die mit einem Beitrag zur Entstehung der Festschrift beigetragen haben.
Die Beiträge geben einen Einblick in die Vielfältigkeit der täglichen Arbeit im WTM. Sie zeigen aber auch Hintergründe, Ängste und Zukunftswünsche von Menschen, die direkt mit den Problemen der Arbeitslosigkeit konfrontiert sind. Die Festschrift ist deshalb nicht nur für die interessant, die den Einen oder Anderen der Beschäftigten im WTM kennen.
Es gibt Beiträge zum Schmunzeln aber auch Beiträge, die einen sehr nachdenklich stimmen. Mehr sei hier nicht verraten … .
Die Festschrift wurde an diesem Tag an Interessierte kostenlos ausgegeben!

Auszug aus dem Gästebuch:

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Presse:

Auszüge aus der Festschrift:


Grußworte allgemein:


  • Christian Wulff (niedersächsischer Ministerpräsident)

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

seit 25 Jahren qualifizieren und beschäftigen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Werkstatt-Treffs Mecklenheide Menschen, die aufgrund ihrer Situation besondere Hilfe brauchen - 25 Jahre, in denen sie den Menschen eine Perspektive und eine Chance gaben. Das darf und soll alle Beteiligten mit Stolz erfüllen. Ohne die vielen Frauen und Männer, die seit der Gründung im Jahr 1984 mitgeholfen und sich engagiert haben, wäre das nicht zu schaffen gewesen. Ihnen möchte ich im Namen der Landesregierung ganz herzlich für ihre Arbeit danken. Heute ist der Werkstatt-Treff Mecklenheide ein traditionsreicher und anerkannter Qualifizierungs- und Beschäftigungsbetrieb. Längst hat er sich zu einem modernen gemeinnützigen Dienstleistungsunternehmen entwickelt. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten brauchen Arbeitsverwaltung, Kommune und Land zuverlässige Partner im Bereich der Integration von Menschen in Arbeit und Berufsleben. Die Arbeit des Vereins in den letzten 25 Jahren war ein wichtiger Baustein des Erfolges der Arbeitsmarktförderung in Niedersachsen. Daher hoffe ich, dass der Werkstatt-Treff Mecklenheide so engagiert und erfolgreich weitermacht wie bisher und dazu auch die nötige Unterstützung erhält.

Hannover, im Juli 2009

Christian Wulff
Niedersächsischer Ministerpräsident

  • Hauke Jagau (Regionspräsident)

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Hilfe, Unterstützung, Integration seit einem Vierteljahrhundert: 1984 wurde der  Werkstatt-Treff Mecklenheide gegründet. Die Idee von damals ist heute aktueller den je – die Förderung und Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen, sozial Benachteiligten und gering Qualifizierten.

Mittlerweile ist der gemeinnützige Verein zu einem zentralen Treffpunkt für Menschen geworden, die in schwierigen Lebenslagen stecken. Hier findet jeder wertvolle Unterstützung, um auf dem regulären Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen.

Die tragende Säule des Vereins ist ein engagiertes und qualifiziertes Team, das mit klaren Vorstellungen seine Arbeit umsetzt: Der respektvolle und faire Umgang mit jedem Menschen ist ebenso selbstverständlich, wie das Einhalten von klaren Regeln und Strukturen von denen, die die Hilfe in Anspruch nehmen.

Ein überzeugendes Konzept, das sich im Laufe der vergangenen 25 Jahren mehr als bewährt hat. Heute hat der Verein seine Aktivitäten auf zwölf Arbeitsbereiche ausgeweitet, in denen Arbeitslose qualifiziert und beschäftigt werden können.

Exemplarisch für den Erfolg ist der 2008 eröffnete Stöber-Treff, in dem gut erhaltene Gebrauchsgegenstände aufbereitet und zu kleinen Preisen weiterverkauft werden.

Ein Recyclinggedanke, von dem die Bürgerinnen und Bürger in der Region Hannover gleich in dreifacher Hinsicht profitieren: Menschen, die mit wenig Geld auskommen müssen, finden hier gut erhaltene Waren. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Gebrauchtmöbelmärkten bekommen einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz. Und letztendlich freut sich auch die Umwelt über den vermiedenen Müll.

Der Werkstatt-Treff Mecklenheide ist ein gelungenes Beispiel einer erfolgreichen Netzwerkarbeit von sozial engagierten Personen und Institutionen in der Region Hannover.
Eine Arbeit, die es sich lohnt zu unterstützen.

Ich wünsche dem Verein auch für die Zukunft alles Gute.

Hannover, im August 2009

Ihr
Hauke Jagau
Regionspräsident

 


Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

der Verein Werkstatt-Treff Mecklenheide feiert sein 25-jähriges Bestehen.
Zu diesem Jubiläum gratuliere ich im Namen der Landeshauptstadt Hannover sehr herzlich.

Die Geschichte des Werkstatt-Treffs reicht noch länger zurück. Bereits im Jahr 1981 öffnete die Einrichtung im Vinnhorster Weg, 1982 wurde der Förderverein gegründet, der dann 1984 in den eingetragenen Verein überging. Lange blieb der Vinnhorster Weg Vereinsdomizil, ehe nach einer Zwischenstation in der Schulenburger Landstraße die heutigen Räume in der Bogenstraße bezogen wurden. Mit der Eröffnung des „Trödellädchens“ und des Fortbildungszentrums bietet der Verein heute verschiedene Anlaufstellen.

In den zurückliegenden 25 Jahren wurde viel erreicht, der Werkstatt-Treff ist längst ein anerkannter Qualifizierungs- und Beschäftigungsbetrieb, der in Hannover und der Region einen guten Ruf genießt. Dazu tragen auch eigene Aktionen wie „Stöberwelten“ bei, aber auch die Mitarbeit bei verschiedenen Projekten in der Stadt.

Der Verein und die Werkstatt machen sich seit zweieinhalb Jahrzehnten um die Förderung und Integration von sozial benachteiligten und beeinträchtigten Menschen im Berufs- und Alltagsleben verdient. Viele Arbeitnehmer verdanken ihre dauerhaft gesicherte Existenz der Starthilfe, der Ausbildung und Betreuung durch die Werkstatt.
Dabei wurde stets vertrauensvoll mit den zuständigen Behörden zusammen gearbeitet. Kommune, Land, Arbeitsverwaltung und Werkstatt arbeiten Hand in Hand zum Wohle der Beschäftigten.
Sie können stolz auf das Erreichte sein und haben Grund, Glückwünsche und Gratulationen entgegen zu nehmen. Diese mögen Sie anspornen, Ihr engagiertes und soziales Wirken auch in Zukunft erfolgreich fortzusetzen.

Hannover, im August 2009

Stephan Weil
Oberbürgermeister der
Landeshauptstadt Hannover

 

„Wer  eine  Arbeit  hinter  sich  hat,  soll  eine  Aufgabe  vor  sich  haben“.
Zitat:  Horst W. Opaschowski  -  Leiter B.A.T.-Forschungsinstitut, Hamburg Sehr  geehrte  Damen  und  Herren!


Liebe  Vereinsmitglieder  des  Werkstatt-Treffs Mecklenheide e.V.!

Einer guten Aktion – verbunden mit einer Spende von 10.000 DM der Stadtsparkasse Hannover – ist es zu verdanken, dass eine wirkungsvolle Idee zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen vor
25 Jahren umgesetzt werden konnte. Angefangen in einer Baracke verfügt der Werkstatt-Treff Mecklenheide e.V. in unserem Stadtbezirk nun über ein Trödellädchen, ein Gebrauchtmöbelwarenhaus (Stöber­-Treff) und an der Rückseite vom Verwaltungsgebäude befindet sich die Holzwerkstatt, aus der wunderbarste Arbeiten hervor gehen.
Als Vinnhorsterin bin ich stolz, dass die St.-Andreas-Gemeinde dem Verein frühzeitig beitrat und bereits 1983 die Kosten für die erste AB-Maßnahme übernahm.

Dieses Jubiläum weckt Zuversicht – denn nicht nur 25 Jahre sind vergangen, sondern es wurde enorm viel geschafft! In den 25 Jahren wurden die Zeiten nicht besser und die Aufgaben auch nicht leichter – ganz im Gegenteil, viele neue Richtlinien und Bestimmungen mussten immer neu “umschifft“ werden. Aber trotzdem wurde jede neue Herausforderung gemeistert.

Wie schrieb ein ehemaliger Leiter ins Gästebuch: “Oft auch anstrengend, aber es hat sich gelohnt!“ Und jeder, der mal ein wenig Zeit hat, sollte sich die Gästebucheinträge einmal ansehen. Denn dort haben die Menschen geschrieben, die durch den Werk­statt-Treff einen neuen Weg gefunden haben – nämlich voller guter Erinnerungen, Dank, Freude und Zuversicht.

Alles, was sich durch Beharrungsvermögen hervortut, was sich nicht damit begnügt, "Eintagsfliege" zu bleiben, verdient schon von vornherein Anerkennung, ist ungewöhnlich und damit erwähnenswert. Wie der Anlass, der mich heute hier zum Schreiben gebracht hat: das 25-jährige Jubiläum des Werkstatt-Treffs Mecklenheide e.V., eines gemeinnützigen Vereins, der sich im gesamten Stadtbezirk Nord und darüber hinaus  eines sehr guten Rufs erfreut. –  Und die Zeichen stehen weiter auf Zukunft!  

So wie mit den Projekten „Offener Bücherschrank“ und der neuen Nähwerkstatt. Aber auch mit interessanten Veranstaltungen wie die Stöberwelten wird immer wieder neu auf sich aufmerksam gemacht.

Die Verantwortlichen in unserer Gesellschaft schieben sich leider – all zu oft – die Schuld für die gegenwärtige Misere gegenseitig zu. Keiner – so kann man wohl sagen – blickt mehr so richtig durch, jeder versucht nach der Methode "Haltet den Dieb!" von eigenem Versagen abzulenken.

Und im Zweifel hat man ja immer noch das Schlagwort von der Globalisierung, dieses Zauberwort, mit dem sich je nach Bedarf Bedrohung oder Chance begründen lässt.

Auch ich – als Bezirksbürgermeisterin – weiß am wenigsten die Welt zu retten, aber das Motto und auch das Ziel des Werkstatt-Treffs Mecklenheide e.V. „Langzeitarbeitslose aller Altersstufen, unabhängig von Geschlecht, Nationalität und Religion durch eine Beschäftigung wieder in den Arbeitsprozess einzugliedern“ halte ich für die richtige – nämlich für die tatkräftigste – Methode!

Es ist schlimm für Menschen, die nach einer Firmenpleite arbeitslos auf der Straße stehen, ohne große Ersparnisse, ohne gute Beziehungen, ohne hoffnungsvolle Perspektiven. Diese Menschen trifft keine Schuld an den Managementfehlern – und doch müssen sie gewaltig dafür büßen.

Viele Bürgerinnen und Bürger unseres Stadtbezirkes haben in den vergangenen Jahrzehnten Ihre Angebote genutzt und – vor allen Dingen – von Ihrem Wirken profitiert. Deshalb freue ich mich, zum Jubiläum die Glückwünsche des Bezirksrates Nord hier schriftlich zu überbringen und unsere Anerkennung für die geleistete Arbeit niederschreiben zu können.

Wir danken den vielen Menschen, die sich um den hiesigen Verein in den 25 Jahren verdient gemacht haben.

Im Namen des Bezirksrates Nord gratuliere ich der Vereinsleitung und der Belegschaft sehr herzlich zu diesem Jubiläum und hoffe und wünsche, dass das, was sich mit vereinten Kräften so erfolgreich entwickelt hat, weiter wachse, blühe und gedeihe.

Alles  Gute!

Hannover, im  August 2009

Edeltraut-Inge  Geschke
Bezirksbürgermeisterin
Hannover-Bezirk NORD

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

25 Jahre Werkstatt-Treff Mecklenheide! 25 Jahre mit viel Idealismus, Einsatz und letztendlichen Erfolgen sind geschafft – eine lange Zeit, dafür gebührt Ihnen Anerkennung und großer Dank!

Wir als JobCenter Region Hannover arbeiten von diesen 25 Jahren nun auch bald 5 Jahre mit Ihnen zusammen. In diesen Jahren konnten über 1200 langzeitarbeitslose Menschen bei Ihnen in den unterschiedlichsten Tätigkeitsbereichen konkrete berufliche Erfahrungen in arbeitsvorbereitenden Maßnahmen sammeln. Mit Hilfe dieser Kenntnisse - waren und sind viele von den Kundinnen und Kunden der JobCenter Region Hannover - in der Lage, neue Wege bei der Suche und Beschaffung eines Arbeitsplatzes zu gehen.

Ob Holzwerkstatt, Grünflächen- und Umweltbereich, Kantine, Transport, Recycling oder Verkauf, all diese Bereiche bieten den Älteren die Möglichkeit ihre vorhandenen Qualifikationen zu vertiefen oder neue zu erwerben. Und jungen Menschen bieten Sie eine besondere Kombination aus Beschäftigung und Qualifizierung bei gleichzeitiger sozialpädagogischer Betreuung. So können alle Altersgruppen bei Ihnen zielgerecht betreut werden.

Ihr Konzept, Ihre Aktivitäten und vor allem das Engagement Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ein Garant für den Erfolg Ihrer Arbeit und ich bin mir sicher, dass das Job

JobCenter Region Hannover und der Werkstatt-Treff Mecklenheide auch weiterhin erfolgreich für die Langzeitarbeitslosen in der Region Hannover zusammenarbeiten werden.

Alles Gute für die nächsten 25 Jahre!

Hannover, im August 2009

 
Horst Karrasch
JobCenter Region Hannover

 

  • Cornelia Rundt und Sebastian Böstel (Vorstand des Paritätischen Niedersachsen e. V.)

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Es ist uns eine Freude, mit dem Werkstatt-Treff Mecklenheide e. V. eine für die Belange benachteiligter Menschen überaus engagierte Organisation zu unseren rund 800 Mitgliedern zählen zu dürfen. Gerne nehmen wir daher die Möglichkeit wahr, dem Verein sowie seinen unermüdlichen Mitstreiterinnen und Mitstreitern die besten Wünsche zum 25-jährigen Jubiläum des Werkstatt-Treff Mecklenheide zu übersenden.

Seit nunmehr 25 Jahren setzen Sie sich mit vielfältigen Projekten und Angeboten dafür ein, dass sozial benachteiligte und individuell beeinträchtige Menschen in Hannover berufliche Qualifizierung, Teilhabe und soziales Miteinander erfahren. Dazu bieten Sie nicht nur Beschäftigungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten in einer Vielzahl an Arbeitsbereichen an, sondern vor allem auch eine verlässliche sozialpädagogische Begleitung. Darüber hinaus bereichern Sie das Zusammenleben in Hannover u. a. mit der Veranstaltung „Stöberwelten“ oder dem Projekt „offener Bücherschrank“.

Als Dachverband zahlreicher gemeinnütziger Organisationen in Niedersachsen wissen wir um die Bedeutung Ihrer Arbeit. Darin kommt gelebte Solidarität zum Ausdruck, die sich nicht in Geld messen lässt.

Wir wissen aber auch um die nicht immer einfachen Rahmenbedingungen Ihres Engagements und sagen Ihnen daher zu, die Arbeit des Werkstatt-Treffs Mecklenheide auch zukünftig im Rahmen unserer Möglichkeiten zu unterstützen!

Wir wünschen dem Werkstatt-Treff Mecklenheide e. V. für die Zukunft alles Gute!

Hannover, im Juli 2009

Cornelia Rundt
Vorstand
Sebastian Böstel
Vorstand

Paritätischer Niedersachsen e. V.